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Fraport Postwurfsendung zynisch

Fluglärm über MainzFeb. 2012 - Eine Postwurfsendung der Fraport sorgt für Erregung. Vor allem der versteckte Zynismus ist unangebracht.

In der Postwurfsendung stellt sich Fraport als Arbeitsplatzgarant und Wirtschaftsmotor für die gesamte Region dar und verweist indirekt darauf, dass Gegner des Flugplatzes Arbeitsplätze gefährden. Die Realität ist eine andere. In der Region werden keine neuen Arbeitsplätze geschaffen, sie verlagern sich lediglich in Richtung Flughafen. Das halte ich eher für bedenklich, denn tausende von Beschäftigten sind damit von einem einzigen Arbeitgeber abhängig.

 

Schlimmer, ja zum Teil die Betroffenen verhöhnend, ist die Aussage, der Ausbau der des Flughafens sei im öffentlichen Interesse. Das ist er nicht und kann es nie sein. Eine komplette Region erstickt im Lärm, der wiederum gesundheitsgefährdend ist. Die Fraport rühmt sich zwar bauliche Schallschutzmaßnahmen für rund 85.000 Haushalte finanziert zu haben.

Aber wem nützt dies denn? Wie soll das im Sommer funktionieren? Soll ich mich auch dann nur noch in meinen eigenen Räumen aufhalten, bei geschlossenen Fenstern, damit der Schallschutz auch funktioniert? Inhaftiert wie im Knast in den eignen Räumen? Soll ich mich zur Erholung mit Kopfhörern in meinen Garten setzen? Und wo wohnen die Verantwortlichen, die uns suggerieren wollen es sei alles nicht so schlimm?

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