Mein Blog

Time to say Good Bye...

Liebe Wählerinnen und Wähler,

nach 2 Wahlperioden und 10-jähriger Tätigkeit im Ortsbeirat Mainz-Finthen habe ich mich dazu entschlossen nicht mehr für den Ortsbeirat Mainz-Finthen zu kandidieren. Die Gründe sind unterschiedlicher Natur, sie lassen sich aber unter der Überschrift „Zu viel Aufwand – kaum Ergebnisse“ zusammenfassen.

Als Beispiel mögen die aktuelle Diskussionen um Bürgerhaus und Sporthalle dienen. Dort ist mittlerweile so viel Populismus am Werk, dass ich eine vernünftige und nachhaltige Lösung für nicht mehr möglich halte. Und das ist leider mit vielen Themen in der Kommunalpolitik so. Ich finde das schade und es ist eine bittere Erkenntnis für mich, aus der ich nun die Konsequenzen ziehe.

Ich werde dennoch ein politischer Mensch bleiben und mich anderweitig und effektiver engagieren.

Für das bislang entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich ganz herzlich bedanken und Sie gleichzeitig bitten meinen Nachfolger Jürgen Sauer entsprechend zu unterstützen.

Neue Besen und neue Ideen braucht das Land und erst recht Finthen. Gehen Sie wählen, sie haben es in der Hand.

Ihr

Ingo Schlösser

Rundgang der Stadtratsfraktion der ÖDP auf dem Layenhof

Layenhof2


Der Layenhof-Rundgang der ÖDP Stadtratsfraktion am 17.05.2012 diente zur Vorbereitung der fünften Sitzung des Layenhof-Symposiums am 24.05.2013. Fragen zur städtebaulichen Entwicklung des Geländes wurden vor Ort diskutiert. Meiner Meinung nach verpasst die Stadt Mainz eine große Chance zur städtebaulichen Entwicklung.

Die Entwicklung des Layenhofs-Areals ist symptomatisch für die fehlende gesamtplanerische Gestaltung der Stadt Mainz. Hier ein bisschen Gewerbe, da ein bisschen Wohnbebauung und wenn's denn sein muss auch noch Wohnprojekte. 08/15 Planungen wie gehabt. Konflikte sind vorprogrammiert, wie die Erfahrung lehrt passen Gewerbe und Wohnbebauung selten harmonisch zusammen.

Aus Fehlern sollte man lernen, in Mainz werden sie gerne wiederholt. Mehr ist zur Selbstzufriedenheit der Protagonisten nicht nötig obgleich die Stadt dringend innovative Entwicklungen nötig hätte.

„Think Big“ auch beim Mainzer Rathaus

rathaus-mainzSeit geraumer Zeit verfolge ich die Diskussionen um die Sanierung des Mainzer Rathauses und den damit verbundenen, immensen Kosten. Längst spielen Befindlichkeiten und Emotionen eine übergroße Rolle im Meinungsaustausch. Die Einen fordern den Abriss des maroden Bauwerks ohne konkrete Lösungsvorschläge, andere befürworten den Erhalt und bezeichnen die Abrissbefürworter als Banausen. Die Fronten sind sinnlos verhärtet, eine Versachlichung der Diskussion daher dringend notwendig, zumal es mehrere Wege zum Ziel gibt.

Ob man das jetzige Rathaus mag oder nicht, spielt in der Entscheidung keine Rolle. Auch ich bin aus städtebaulichen Gründen kein Freund des „Fuchsbaus“. Im Verbund mit der Rathausplattform Mainz kann mehr Iconund der Rheingoldhalle liegt es nach meinem Empfinden mit seiner abweisenden Architektur wie ein Sperrriegel zwischen Rhein und Stadt. Tatsache ist aber, das Rathaus existiert, es steht an diesem Ort und es ist marode. Gleiches gilt für das angrenzende Parkhaus. Wie also damit umgehen?

Gemeinsamer Antrag des Ortsbeirat Mainz-Finthen

Seit Jahren wird der Finther Bevölkerung die längst überfällige und im Sport-entwicklungsplan der Stadt festgeschriebene Sporthalle versprochen. Ebenfalls seit Jahren ist der Sanierungsstau bei dem Finther Bürgerhaus bekannt.

Alle Parteien im Ortsbeirat anerkennen jedoch, dass die finanzielle Lage der Stadt Mainz es erforderlich macht, auf ursprüngliche Versprechen zu verzichten und Gelder zu generieren, um endlich die notwendige Sporthalle in Finthen zu bauen.

Der Ortsbeirat Mainz-Finthen beantragt deshalb einstimmig wie folgt:

Lebensmittel und ihre Inhaltsstoffe

 

Gesunde LebenmittelLebensmittel sollten gesund sein. Leider ist das nicht immer so. Oft sind ausgerechnet in Nahrungsmitteln Stoffe enthalten die dort nicht vorkommen sollten und sogar Allergien auslösen.

Umso wichtiger ist es für uns Verbraucher, dass wir bewusst mit den Inhaltsstoffen vor allem industriell hergestellter Nahrungsmittel auseinandersetzen. Dazu benötigen wir unabhängige Informationsquellen, die uns über die tatsächliche Qualität und Beschaffenheit der in der Werbung oft hoch gepriesenen Lebensmittel informieren. Schnell wird deutlich wie sehr Werbeaussagen und Realität auseinander klaffen.

Drei Seiten möchte ich empfehlen:

Team Finthen erradelt 1493km

DSCN1491det3 Wochen Stadtradeln sind vorbei. Team Finthen konnte 1493 km erradeln.

Das entspricht umgerechnet 187km pro Person. Es wäre sicher noch mehr geworden, wenn nicht 2 Wochen des Aktionszeitaums auf die Herbstferien gefallen wären. Trotzdem allem möchte ich eine eindeutig positive Bilanz ziehen, denn es ging nicht um's gewinnen, sondern darum ein Zeichen zu setzen!

Ich für meinen Teil werde auch weiterhin mit dem Rad zur Arbeit fahren und wenn alles gut geht, nehme ich im kommenden Jahr wieder an der Aktion teil. Vielleicht finden sich ja bis dahin noch weitere Mitstreiter!

Alle Ergebnisse zum Stadtradeln in Mainz finden Sie auf der Internetseite der Aktion.